Die Informationen dieser Internetseite richten sich nicht an Personen oder Gesellschaften, die in Regionen ansässig sind, in denen die Lingohr Asset Management GmbH nicht berechtigt ist, Produkte zu bewerben oder zu vertreiben oder Dienstleistungen anzubieten. Insbesondere sind diese Informationen nicht für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), für Staatsangehörige der USA oder für Personen mit Wohnsitz bzw. Sitz in den USA oder Personen, die für diese handeln, bestimmt. Die bereitgestellten Inhalte dienen lediglich Informationszwecken. Sie stellen kein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder sonstigen Titeln dar. Sofern Personen oder Gesellschaften, die in Regionen ansässig sind, in denen die o. g. Vertriebsbeschränkung gilt, auf die auf der Internetseite der Lingohr Asset Management GmbH enthaltenen Informationen zugreifen, übernimmt die Lingohr Asset Management GmbH keine Zusicherung oder Gewähr, dass die enthaltenen Informationen mit den jeweils in dem betreffenden Staat anwendbaren Bestimmungen übereinstimmen.
Markt- und Performancekommentar
- von Goran Vasiljevic
- Value Insights
1.) Marktumfeld und übergeordnete Auslöser
Die Marktentwicklung der letzten 12 Monate stand größtenteils im Zeichen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China. US-Präsident Trump löste mit seinen außenwirtschaftlichen Äußerungen enorme Unsicherheiten aus, die mittlerweile auch viele Wirschaftsprognosen negativ beeinflussen und peu á peu in der Realwirtschaft ankommen. Unsicherheiten führten an den Finanzmärkten häufig zu emotionalen und damit auch vermehrt irrationalen Handlungen und Reaktionen. Insgesamt wirkten sich die Ereignisse extrem negativ auf das zyklische Marktsegment aus und sorgten für enorme Rückschläge bei bspw. Auto-Aktien, Stahl-Aktien, und kleineren Firmen. Prinzipiell ist dies eine genau Gegenbewegung zum Start der Trump-Legislaturperiode und seinen Steuersenkungsmaßnahmen (siehe Abbildung 1).
Diese Unsicherheiten und die negative Anpassung einiger Wirtschaftsprognosen sorgten für einen weiteren, weltweiten Zinsrückgang. Anfang des Jahres wurde von fast allen Experten die Fortführung von Zinsanhebungen erwartet. Abbildung 2 zeigt einerseits, dass tatsächlich kein einziger (!) Experte einen derartigen Rückgang der Renditen erwartet hat und zweitens, welchen Einfluss der Handelskrieg und die ausgelösten Unsicherheiten auf die Zentralbanken und Zinsmärkte hatten. Diese unerwartete Entwicklung stützte Aktien, die als „Bond Proxy“ und damit stabile Qualitätsunternehmen gelten, allerdings auch im Durchschnitt viel zu teuer bewertet sind. Andererseits sorgte dieses Umfeld auch für weiteren Gegenwind im Banken- und Finanzsektor.